1. November 2026
Die Projektwoche des SPF Bio/Chemie bot spannende Einblicke in verschiedene naturwissenschaftliche Bereiche. Wir beschäftigten uns mit DNA-Analysen, Licht und Farbchemie und führten eigene Experimente durch.

Bei Besuchen der Universität Zürich, des Technoramas, des Paul Scherrer Instituts und des SIAF lernten wir aktuelle Forschung und neue Technologien kennen. Besonders interessant waren die praktischen Arbeiten, bei denen wir theoretisches Wissen anwenden und naturwissenschaftliche Phänomene selbst untersuchen konnten.

Die Schwerpunktwoche in Mathematik und Physik bot viele Hands-on-Experimente mit eindrücklichen Ergebnissen. An der Uni Zürich machten wir mit einer selbstgebauten Nebelkammer sowohl die kosmische als auch die terrestrische Strahlung sichtbar, welcher wir tagtäglich ausgesetzt sind. Am Technorama ging es am nächsten Tag weiter mit der Radioaktivität. Unter anderem bauten wir einen Geigerzähler (Messgerät für die Strahlung), unterschieden anhand von Messungen zwei Quellen unterschiedlicher Betastrahlung und testeten, wie gut verschiedene Stoffe Strahlung abschirmen. Zudem sollten wir Gegenstände wie Gesteine, Tabak, Perlen, Rauchmelder und AirPods nach ihrer Radioaktivität ordnen. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Perlen und eine Brosche zu den stärksten Quellen radioaktiver Strahlung gehören?

Zum Abschluss besuchten wir das Paul-Scherrer-Institut: Nach einer Führung durch die riesigen Hallen der Swiss Light Source untersuchten wir im Labormantel selbst gewonnenes Blattchlorophyll mit einem selbst kalibrierten Spektrometer.
Vielen Dank an die Lehrpersonen, die diese lehrreiche, spannende Woche so aufwändig organisiert haben.